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Das Lehrer-Schüler-Verhältnis innerhalb der seelisch-geistigen Entwicklung

Autor: Heinz Grill

 

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Heinz Grill, geb. 1960 in der Nähe von Soyen in Oberbayern, hat sich schon in jungen Jahren, nach seiner Ausbildung zum Heilpraktiker, darüber Gedanken gemacht, was den Menschen wirklich im Innersten der Seele heilt. Er kam zu der Erkenntnis, dass es weniger die äußeren Mittel in Form von Medikamenten, Therapien oder Übungen sind, sondern die in jedem Menschen angelegte, sogenannte Ich-Kraft. Auf diesem Gedanken aufbauend, gründete er Ende der 80 er Jahre eine Yogaschule und lehrte in zahlreichen Ausbildungskursen und Vorträgen die Grundprinzipien einer modernen Geistschulung, die es dem Menschen ermöglicht, diese Ich-Kraft zu entfalten.

Aufgrund dieser Lehrtätigkeit ergaben sich praktische Fragen, wie das Verhältnis zwischen einem Schüler, also einem nach geistigen Wahrheiten strebenden Menschen, und dem Lehrer in günstiger Weise sein sollte. Denn einerseits ist es für einen Studierenden wichtig auch die Person, die die geistigen Inhalte lehrt, wahrzunehmen und in einer rechten Weise zu ehren, aber andererseits darf es auch nicht zu einer Verantwortungsabgabe und blindem Gehorsam führen.

Der Ausgleich beziehungsweise die tragende Verbindung zwischen diesen beiden Extremen liegt in der gemeinsamen Zielorientierung. Nur das gleiche Thema oder Ideal verbindet Lehrer und Schüler miteinander und löst gleichzeitig Bindungen beim spirituell Suchenden.

Wie in dem Vortrag ausgeführt, bedarf eine zeitgemäße spirituelle Schulung einer gründlichen Ausformung der Seelenkräfte des Menschen, also des Denkens, des Fühlens und des Wollens. Hierzu sind von Heinz Grill in den letzten Jahren zahlreiche Bücher und Broschüren erschienen, wie die Seelenkräfte geschult werden und wie die entwickelten Fähigkeiten auch wieder in einen sozialen Kontext gestellt werden.

Gleich ob auf dem Gebiet der Yogaübungen, der Pädagogik, der Medizin, der Architektur oder der Ernährung, die Basis für eine integrale, also Geist und Welt verbindende Denk- und Handlungsweise, ist die Beschäftigung mit konkreten, aus der geistigen Welt erforschten Zusammenhängen und Ideen, die von spirituellen Lehrern zur Verfügung gestellt werden.

Heinz Grill bezeichnet diesen Geistschulungsweg auch als einen „Neuen Yogawillen" oder wie im Untertitel erwähnt als eine „neue Yogaempfindung", da es das charakteristische an diesem Yoga ist, dass er nicht im Körper beginnt, wie bei den meisten Yogaübungs-wegen, sondern seinen Ausgangspunkt in den spirituellen Gedanken von Geistlehrern hat. Diese Besonderheit, dass Gedanken die Ausgangsbasis für eine Bewusstseinsentwicklung darstellen und nicht körperliche Übungen, personifizierte Verehrungen, Dogmen oder andere Äußerlichkeiten, stellt für die kommende Entwicklung des Menschen eine, wie er es beschreibt, wesentliche Grundlage dar.

Dieser spirituelle Weg befähigt den einzelnen Menschen, aus eigener Initiative, unabhängig von Autoritäten, sein Leben in eine neue sozialorientierte, innere Freiheit zu führen, die im Einklang mit geistigen Gesetzmäßigkeiten steht.
Eine neue Yogaempfindung und der christlich-geistige Impuls
64 Seiten, kartoniert, 14 Abbildungen
1. Auflage 2012
Lammers-Koll-Verlag, Vaihingen
ISBN 978-3-935925-37-2
In früheren Zeiten verlangten die spirituellen Wege ein gewisses Leben in Einsamkeit und Askese. In dieser Einsamkeit jedoch konnte der Einzelne leichter eine meditative Ruhe entwickeln, die er schließlich zu der Erfahrung eines kosmischen Einsseins nützte. Allgemein bezeichnete man diese Erfahrungen mit dem sehr allgemeinen und üblichen Begriff „mystisch".

Die hier in dieser Schrift vermittelte Spiritualität sucht aber weniger eine mystische Meditations- und Einheitserfahrung, sondern vielmehr eine konkrete Geisterkenntnis und eine daraus sich entwickelnde tiefe Empfindungsliebe, die die individuelle Seele sowohl mit der irdischen Welt auf harmonische und intensivere Weise verbindet, als auch das geistige Lebenspotential des Menschen auf größtmögliche schöpferische Weise nützt.

Die Realisierung und Entwicklung von Spiritualität kann in keinem Sinne eine triviale Angelegenheit sein, die jemand als Wochenendabenteuer oder eine kleine Nebenbeschäftigung zum allgemeinen Leben hinzuaddiert. Will jemand wirkliche Fortschritte auf dem geistigen Weg machen, wird es für ihn notwendig, sich mit den hohen Wahrheiten in der Weltenschöpfung ernsthaft und eindringlich auseinanderzusetzen. Er muss die Inhalte einer Geistschulung genau studieren. Die Sorgfalt und Genauigkeit auf einem Weg geben ihm schließlich erst die notwendigen Kräfte, die ihn dazu befugen, das tätige soziale Leben mit den Tiefen der Spiritualität zu durchdringen. Der Weg wird dann nicht ein Weg der Einsamkeit und auch nicht ein Weg des Sich-in-der-Welt-Verlierens sein. Er wird zu einem Weg der Liebe, der Weisheit und Integrität seiner ganzen persönlichen Möglichkeiten.
Das Lehrer-Schüler-Verhältnis innerhalb der seelisch-geistigen Entwicklung Vortrag vom 27. April 2009
  • Der Begriff der Freiheit in den Traditionen des Ostens und des Westens.
  • Zwischen Lehrer und Schüler besteht eine innere, verborgene Beziehung des Miteinander-Lernens und Miteinander-Überwindens.
  • Im Vergleich der Lehrer-Schüler-Verhältnisse des Ostens und des Westens werden die inneren Willensverhältnisse deutlich, die wie tiefe Wurzeln des geistigen Lebens angelegt sind.
    • Das Lehrer-Schüler-Verhältnis des Ostens und der Begriff des Guru.
    • Das Lehrer-Schüler-Verhältnis des Westens in Universität und Kirche
  • Das zukünftige, in der geistigen Welt bereits auf eine Manifestation wartende Ideal der Lehrer-Schüler-Beziehung schafft eine Synthese zwischen den Traditionen des Ostens und des Westens.
  • Äußere und passive Rituale der Verehrung werden im Sinne des neuen Ideals zu einer aktiven Hingabe an die vom Lehrer gegebenen Gedankeninspirationen.
  • Die durch die Kirche im Westen errichtete Verleumdungssphäre gegenüber der Spiritualität bedarf der Überwindung durch ein rechtes Bekenntnis des Schülers.
  • Durch das innere Willensverhältnis zwischen Lehrer und Schüler möchte der vom Lehrer gelehrte Gedanke seine bestmögliche Manifestation im Irdischen erhalten.
  • Das Lernen als rhythmische, innere Begegnung des Schülers mit dem Lehrer und seinen Gedanken.
  • Der vielfach noch unklare und irrtümliche Begriff der „Selbstverwirklichung" und die Notwendigkeit seiner Erweiterung und Ergänzung für einen neuen Yogawillen.
  • Das Lehrer-Schüler-Verhältnis besteht über den Tod hinaus weiter und erlöst sich aus allen Bindungen, sobald die Möglichkeiten der schöpferisch-geistigen Verwirklichung vom Schüler ergriffen werden.
 Das geistige Schauen und die Wahl des Lehrers(aus einem anderen Vortrag aus dem Jahre 1998 hinzugefügt)Das Lehrer-Schüler-Verhältnis als grafische Darstellung - Von der linearen Bewegung zur plastischen GestaltMein Wunsch für die Zukunft Begriffserklärungen und einige ergänzende Beispiele zum beschriebenen Thema